Um eine Tierhaarallergie zu vermeiden, wird als Erstes empfohlen den Allergieauslöser, in diesem Fall das Haustier zu vermeiden. Das bedeutet das sich oft schweren Herzens von dem geliebten Haustier getrennt werden muss.
Wer das nicht sofort tun möchte, der kann allerdings zuerst probieren sich mit dem Tier auf die veränderten Bedingungen einzustellen. Fachleute raten dazu, sich nach jedem Tierkontakt umgehend die Hände gründlich zu waschen und das Haustier sollte außerdem keinen Zugang zum Schlafzimmer bekommen. Damit ist gewährleistet, das sich der Organismus des Tierhalters nachts erholen kann. Die gesamte Wohnung sollte möglichst täglich mit einem Staubsauger gründlich gereinigt werden. Um zu verhindern, dass sich Staub ansammelt, der die Allergene durch die Luft transportiert, sollte die Einrichtung mit Möbeln eher spartanisch sein. Alle Gegenstände wie Kissen,
Decken, Plüschtiere usw., an denen sich besonders viel Staub ansammelt sind zu vermeiden.
Alles, was möglich ist, sollte so oft wie es geht feucht abgewischt werden, das betrifft Fußböden und Wände gleichermaßen. Deshalb sollten die Möbel und Böden aus Materialien bestehen, die eine Feuchtreinigung ermöglichen. Teppichböden sind Staubfänger und Milbenparadies gleichermaßen und sollten in der Wohnung eines Tierhaarallergikers keine Verwendung finden.
Dem Haustier sollte es nicht gestattet sein einen Schlaf- oder Liegeplatz auf Möbelstücken wie dem Sessel oder Sofa zu haben. Das Haustier muss oft gekämmt werden und sein Fell sollte ebenfalls mit einem feuchten Lappen gereinigt werden, damit können Allergene beseitigt werden. Auch ein zu enger Körperkontakt mit dem geliebten Haustier muss vermieden werden.
Zurück
