Sonnenallergiker müssen in der warmen Jahreszeit nicht darauf verzichten, sich im Freien aufzuhalten oder ihren Urlaub an Meer zu verbringen, wenn sie sich an bestimmte Verhaltensregeln halten und geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen.
Grundsätzlich sollten Sonnenallergiker die direkte Sonnenbestrahlung meiden und ihre Haut ganz langsam an die Sonne gewöhnen, dabei ist eher der Schatten zu bevorzugen. Während der intensiven Mittagssonne möglichst kein Aufenthalt im Freien. Bei der Bekleidung sind leichte Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen zu bevorzugen. Baumwolle lässt bedeutend weniger UVA Strahlung durch als synthetische Fasern. Die Körper- und Sonnenpflegeprodukte müssen gut ausgewählt werden, möglichst fett- und emulgatorarm sein. Während des Sonnenbadens sind keine Parfüms oder Rasierwasser zu benutzen, weil die darin enthaltenen ätherischen Öle eine allergische Reaktion begünstigen können. Bei den verwendeten Sonnenschutzmitteln ist auf einen hohen Lichtschutzfaktor zu achten.
Das Sonnenschutzmittel sollte einen physikalischen Lichtschutz und keinen chemischen Lichtschutz bieten, mineralische Sonnenfilter und Mikropigmente wie Zinkoxid zum Beispiel werden durch Sonneneinstrahlung nicht verändert und sind deswegen sehr hautfreundlich. Während die chemischen Filter in einer Sonnencreme hingegen allergische Reaktionen auslösen können.
Wer Medikamente nehmen muss, sollte im Vorfeld mit seinem Arzt klären, welche ungeeignet sind, da sie fotoallergische Reaktionen auslösen können. Jeder Sonnenallergiker, der sich an die vorbeugenden Hinweise hält, wird von ein paar kleinen Einschränkungen abgesehen, den Sommer genau so genießen können, wie andere. Zumal zu starke Sonneneinstrahlung jeden schädigt und letztendlich zu Hautkrebs führen kann.
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