Sie leiden unter den quälenden Symptomen einer Sonnenallergie und suchen einen Spezialisten für Hauterkrankungen auf. Nach gründlicher Diagnostik stellt er eine Polymorphe Lichtdermatose, abgekürzt PMD, fest.
Diese, durch ultraviolette Strahlung - der UVA-Strahlung - hervorgerufene Hauterkrankung lässt sich durchaus in den Griff bekommen. Bei aktuten Beschwerden wird Ihnen erst einmal ein Antihistaminika verschrieben, ein Medikament in Tablettenform, dass vor allem den Juckreiz stillt. Außerdem sollten Sie die betroffenen Hautpartien mit einem kühlenden, schmerz- und juckreizstillenden Gel einreiben. Bei sehr starken Symptomen wird Ihr Hautarzt vielleicht auf ein kortisonhaltiges Präparat zurückgreifen, sei es in Tablettenform oder auch als Creme, bzw. Gel. Sie sollten keine Angst vor kortisonhaltigen Medikamenten haben. Kurzfristig angewendet, schaden sie Ihnen nicht. Ihr Dermatologe wird Ihnen dann noch folgendes raten: Meiden Sie die direkte Sonneneinstrahlung, besonders in der Mittagszeit zwischen 12.00 und 15.00 Uhr.
Bedecken Sie Ihren Körper mit leichter Baumwollbekleidung. Baumwolle läßt nur 10 % der UV-Strahlung eindringen. Cremen Sie sich sorgfältig mit einem Sonnenschutzmittel mit sehr hohem UVA-Lichtschutzfaktor ein. In Zukunft aber sollten Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen, damit die Sonnenallergie gar nicht erst auftritt:
Nehmen Sie mindestens vier Wochen vor Ihrem Urlaub in der Sonne ein hochdosiertes Beta-Carotin-Präparat, möglichst aus der Apotheke, ein. Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an die Sommersonne. Vielleicht kann Ihnen Ihr Hautarzt auch vorbeugende therapeutische UVA - Bestrahlungen zur Abhärtung Ihrer Haut verordnen. Also, haben Sie keine Angst: Eine Sonnenallergie ist heilbar.
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