Die Behandlung der Kuhmilchallergie ist recht schwierig, da es kein Medikament gegen die Allergie gibt. In akuten Fällen kann man nur die Symptome behandeln und in Zukunft alle Nahrungsmittel meiden, die Milcheiweiß enthalten.

 

 

Diese lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen:

 

1. Alle Nahrungsmittel die Kuhmilch enthalten, wie Sahne oder Butter, die häufig von Kuhmilchallergikern recht gut vertragen werden und bei leichteren Allergien gegessen werden können.

 

2. Nahrungsmittel aus Kuhmilch, die auch von Lactoseintoleranten häufig vertragen werden. Dazu gehören Quark, Joghurt, Käse, Buttermilch.

 

3. Nahrungsmittel, die Magermilchpulver enthalten können. Sie müssen von den Allergikern getestet werden, auch wenn sich bei der Aufnahme eine allergische Reaktion nicht ausschließen lässt. Nach Schweregrad der Allergie, sollte der Test nur unter ärtztlicher Aufsicht erfolgen. Zu dieser Gruppe gehören sehr viele Nahrungsmittel, bei denen es meist schwer fällt, sie aus dem Alltag zu verbannen, beispielsweise Knabbergebäck, Kekse, Kuchen, Brot oder auch Speiseeis, Schokolade, sowie verschiendene Käsearten aus Ziegen- und Schafsmilch und auch Wurst.

 

Da die Lactoseintoleranz recht verbreitet ist, gibt es für Allergiker aber heute auch schon lactosefreie Alternativen, die mit anderen Milchsorten zubereitet wurden. Als Ersatz für Kuhmilch bieten sich beispielsweise Ziegenmilch, Stutenmilch, Schafsmilch, Sojamilch, Mandelmilch, Kokosmilch oder auch die recht unbekannte Reismilch an. Bei anderen Nahrungsmittel wie Fertignahrung, Suppenkonzentrate oder auch Senf und Ketchup glaubt man auf den ersten Blick kaum, das auch Sie Magermilchpulver enthalten können.

 

Daher sollte man vor dem Verzehr Blick auf die Zutatenliste werfen. Rezepte für das Kochen und Backen ohne Kuhmilch gibt es spezielle Kochbücher. Ernährungsberater und Diätassistenten können zudem speziell abgestimmte Ernährungspläne ausarbeiten, damit es nicht zu Nährstoffmangel kommt. Dies ist besonders für Kinder wichtig, die während des Wachstums einen hohen Bedarf an Calcium haben.

 

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