Die Symptome einer Insektengiftallergie sind bei jedem Allergiker unterschiedlich stark ausgeprägt. Zunächst einmal wird bei fast jeder Insektenart eine Hautreaktion ausgelöst. Diese Reaktion kommt vom den Gift, das die meisten Insekten in die Haut einbringen.
Treten bei Bienen-, Wespen- und Hornissenstichen allergische Reaktionen auf, können diese schnell lebensbedrohlich werden. Dann hat die betreffende Person ein geschwächtes Immunsystem mit einer Überempfindlichkeit gegen Insektengifte. Sobald man als allergischer Mensch gestochen wurde und sich die Allergene im Körper befinden, versucht dieser, sich dagegen zu wehren. Er beginnt, Antikörper zu produzieren. Bei einem Menschen, der auf Insektengift allergisch ist, bringen die an sich harmlosen Allergene den Körper dazu, Antikörper in viel zu großer Menge zu bilden. Anschließend verbinden diese sich mit den weißen Blutkörperchen, die Botenstoffe zur Immunabwehr in sich tragen.
Auf diese Weise wird der Organismus sensibel gemacht und reagiert auf jeden neuen Insektenstich mit den eigens dafür vorgesehenen Antikörpern – und zwar ganz unabhängig davon, wie viel Gift tatsächlich im Körper ist. Dann nämlich erkennen die Antikörper sofort die fremden Substanzen und beginnen mit der Ausschüttung von Histamin, das sich sehr im Körper schnell verteilt.
Der eigentliche Auslöser für eine Insektengiftallergie ist das Histamin. Dieser Stoff führt zu starken Schwelungen und Entzündungen in kürzester Zeit, manchmal in nur wenigern Sekunden. Folge kann schlimmstenfalls der Tod sein. Seit einigen Jahrzehnten nimmt die Zahl der Allergiker in Industrieländern dramatisch zu, eine Folge des immer schwächer ausgebildeten Immunsystems, das leider auch schon bei Kindern zu beobachten ist.
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