Das Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem des menschlichen Organismus, das in der Lage ist, Krankheitserreger, schädigende, körperfremde Stoffe und mit einer fehlerhaften Entwicklung behaftete, körpereigene Zellen unschädlich zu machen.

 

Durch diese Funktionen ist es für den Körper von entscheidender Bedeutung und hilf dem Menschen, gesund zu bleiben bzw. nach einer Erkrankung wieder zu genesen. Bei Menschen, die unter einer Allergie leiden, liegt eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten Stoffen in der Umwelt vor. Die Stoffe, die die Allergien auslösen, reichen von natürlichen Stoffen wie Insektengifte, Tierhaare oder Blütenpollen bis hin zu chemischen Stoffen oder Umweltgiften wie beispielsweise Parfüm oder Autoabgase. Das Immunsystem erkennt diese Stoffe als körperfremd und stuft sie als gefährlich ein, obwohl sie sich nicht im Körper vermehren und daher eigentlich keine Gefährdung für den Organismus darstellen.

Die eigentlich harmlosen Stoffe, die um Beispiel über die Haut oder über die Atemwege mit dem Körper in Kontakt kommen können, führen zu einer Überreaktion des Immunsystems, die den Körper krank macht. Es kommt zu den bekannten Symptomen, zu denen beispielsweise tränende Augen, juckender Hautausschlag oder asthmatische Anfälle gehören.

 

Hat das Immunsystem einmal eine Substanz als gefährlich eingestuft, kommt es zum Ablauf verschiedener Abwehrreaktionen. Zudem merkt sich das Immunsystem den Stoff, der die Abwehrreaktion ausgelöst hat und reagiert bei erneutem Kontakt mit dieser Substanz immer wieder auf die gleiche Weise. Man spricht bei diesem Phänomen auch vom Gedächtnis des Immunsystems. Die Heftigkeit der allergischen Reaktion kann sich bei neuerlichem Kontakt auch weiter steigern.

 

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