Die Symptome des Heuschnupfens können von Fall zu Fall verschieden sein. Eine entscheidende Rolle dabei spielt das Wetter und die Pollenkonzentration in der Luft. Bei trockener Witterung werden die Pollen einer entsprechenden Pflanze weit mehr Beschwerden hervorrufen als bei Regen.

 

 

Ein Pollenflugkalender kann hier eine lohnende Hilfe für den Heuschnupfengeplagten darstellen. Dem von Heuschnupfen Betroffenen juckt die Nase, begleitet von heftigen Niesattacken fließt klares Sekret aus der Nase. Der Juckreiz kann auch den Mund- und Ohrenraum befallen. Die Nase kann ganz oder teilweise verstopft sein und eine Entzündung der Nasennebenhöhlen nach sich ziehen. Durch die Mundatmung kommt es zu Schnarchgeräuschen und gestörtem Schlaf. Tagsüber ist der Allergiker daraufhin müde und gereizt, Kopfschmerzen und Magen- Darmprobleme können auftreten. Die Augen jucken und tränen, sie sind gerötet und von Sekret verklebt. Durch die Irritation der Augenbindehaut auf der Innenseite der Augenlider kommt es zum Anschwellen der Bindehaut, der Betroffene leidet unter einer Bindehautentzündung.

Werden diese Symptome des Heuschnupfens lange Zeit ignoriert oder verkannt, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Die Allergie beginnt sich dann auf die unteren Atemwege zu verlagern. Durch ein Anschwellen der Schleimhäute verkrampft sich die Muskulatur der Atemwege und die Bronchien verengen sich.

 

 

 

Der Patient kann zwar noch einatmen, das Ausatmen ist jedoch stark erschwert. Es kommt zu einer vermehrten Schleimproduktion, Husten und Kurzatmigkeit mit den typischen Pfeifgeräuschen. Aus dem ursprünglichen Heuschnupfen ist ein klassischer Asthmaanfall hervorgetreten. Dies tritt in der Regel bei 30% der von Heuschnupfen betroffenen Allergiker auf.

 

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