Heuschnupfen ist eine weit verbreitete Erkrankung. Da die Betroffenen teilweise sehr unter den Symptomen leiden und in ihrer Lebensführung eingeschränkt sind, ist eine Behandlung der Symptome notwendig. Außerdem besteht bei Heuschnupfen die Tendenz, dass er sich unbehandelt im Laufe der Zeit verschlimmert.

 

Eine ursächliche Behandlung und damit Heilung von Heuschnupfen ist bisher nur durch eine Desensiblisierung möglich, die allerdings nicht bei allen Betroffenen anschlägt. Dabei werden während der allergiefreien Zeit, das heißt vorzugsweise im Herbst und Winter, zunächst minimale, dann stetig steigende, Dosen der allergieauslösenden Substanz verabreicht, so dass sich der Körper im Idealfall an die Substanz gewöhnt und nicht mehr darauf reagiert. Die Behandlung dauert mehrere Monate und muss in den folgenden Jahren wiederholt werden, dafür sind die Symptome meist bereits nach der ersten Behandlung deutlich schwächer. Bei Gräserpollen gibt es inzwischen entsprechende Tabletten, andere Substanzen werden per Spritze beim Arzt verabreicht. Die Behandlung ist natürlich vor allem erfolgreich, wenn es nur einen Allergieauslöser gibt.

 

Lediglich eine Unterdrückung oder Linderung der Symptome bieten die üblichen Heuschnupfenmittel wie Tabletten, Nasenspray und Augentropfen. Manche Tabletten können bei Bedarf eingenommen werden, andere sollten während der problematischen Zeit ständig genommen werden.

 

 

Nebenwirkungen gibt es kaum, neuere Präparate machen im Gegensatz zu älteren Medikamenten auch nicht mehr müde. Eine Alternative zu Medikamenten kann die Akupunktur bieten. Eine entsprechende Behandlung hat bei manchen der Betroffenen durchaus eine erhebliche Linderung der Symptome, teilweise sogar Beschwerdefreiheit, zur Folge.

 

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