Die Ursache der Hausstauballergie liegt - entgegen ihrer gebräuchlichen Bezeichnung - nicht direkt und auslösend im Hausstaub. Tatsache ist, dass die Allergie durch die Hausstaubmilbe, die sich im Staub befindet, ausgelöst wird.

Genauer gesagt durch deren Ausscheidungen, die Menschen mit entsprechender Disposition allergisch reagieren lassen. Da sich Hausstaubmilben hauptsächlich von menschlichem Gewebe, also Haut- und Haarschuppen, ernähren, finden sich die Ausscheidungen eben besonders gehäuft an jenen Orten, an denen der Mensch sich länger aufhält und in denen sich die Hausstaubmilbe wohlfühlt. Ca. 1,5 g Schuppenverlust pro Tag und Mensch sind eine perfekte Nahrungsquelle für ganze Generationen von Hausstaubmilben. Glatte Böden und Oberflächen sind eher nicht das Terrain der Hausstaubmilbe, weil ihr hier die Lebensgrundlage fehlt. Zu finden sind Hausstaubmilben besonders gehäuft in Teppichen, Kissen, Polstermöbeln, Gardinen und Stofftieren.

 

Allerdings ist besonders Bettzeug, also Kissen und Einziehdecken und Matratzen, besonders problematisch für den Hausstauballergiker, weil sich der Mensch im Bett zum einen relativ lange am Tag aufhält und zum anderen gerade Matratzen sehr schwierig vom Staub, der Hausstaubmilbe und deren Ausscheidungen befreit werden können.

 

 

 

Forschungen, die aufgrund ständig steigender Zahlen von Hausstauballergikern angestellt wurden, haben ergeben, dass der Inhalt eines täglich genutzten und nicht waschbaren Kopfkissen bereits nach 2 Jahren zu 10 % aus Milbenausscheidungen und toten Milben besteht. Der Allergiker bettet seinen Kopf somit förmlich auf Allergenen. In diesen nicht oder nur schwierig zu reinigenden Materialien und Oberflächen liegt also das Hauptproblem für den Hausstauballergiker.

 

 

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