Die Allergiediagnose beginnt mit der einfachsten Methode, der Befragung des Patienten zur Erfassung verschiedener krankheitsrelevanter Symptome. Dies wird auch als Patientenvorgeschichte bezeichnet.

 

Sie ergibt in einem aufschlussreichen Gespräch wichtige Hinweise und Aufschlüsse für den weiteren Behandlungsverlauf und absehbare Therapieerfolge. Die Anamnese ist gezielt geführt und der Patient kann hierbei ganz genau erklären, welche allergischen Reaktionen er beobachtet, in welchem Zusammenhang diese auftreten und in welcher Intensität. In besonderen Fällen ist es recht kompliziert, die Allergie zu diagnostizieren, überhaupt erst zu entdecken. Manche Symptome treten nur zu bestimmten Jahreszeiten auf, manche aber über das ganze Jahr, unahängig von Klima und Jahreszeit. Je spezifischer die Symptome eingrenzbar sind, desto einfacher ist die diagnostische Erkennung. Allergische Beschwerden werden von den Patienten häufig zeitlich recht berenzt bemerkt.

 

Sie können zum Teil auch speziell die auftretenden Symptome beschreiben und manchmal sogar schon erklären, bei welchen Allergenen die Symptome auftreten. Auch gezielte Hinweise auf die Intensität der allergischen Reaktionen können gemacht werden. Hierbei ist die umfangreiche Diagnostik nicht so notwendig. In diesen Fällen kann der Allergologe eine sofortige Medikamententherapie verordnen.

 

Der Arzt kann aufgrund seiner speziellen fachlichen Kenntnisse die Anamnese gezielt führen. Hilfreich ist im Rahmen der Krankengeschichte die Empfehlung, ein sogenanntes Allergietagebuch zu führen und alles, was mit der Allergie zu tun hat, aufzuschreiben. Schwierig sind solche Fälle, die in der Anamnese unspezifische und recht unklare Symptome beschreiben, die sie erst zum Hausarzt führten. Nach erfolglosen Untersuchunen wurden sie dann weiter zum Hautarzt verwiesen, der dann nach verschiedenen Verfahren den Allergologen empfohlen hat.

 

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